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Selbstkontrolle bei Kindern: Eine Fähigkeit, die mit Geduld wächst

Alle Kinder durchleben starke Emotionen. Und das ist völlig normal. Manchmal reagieren sie jedoch heftig: Sie schreien, weinen, hauen oder werfen mit Gegenständen. Nicht, weil sie „böse“ oder „unerzogen“ sind, sondern weil sie noch nicht gelernt haben, ihre innere Welt zu steuern.

Wenn ein Kind nicht genau versteht, was es gerade fühlt, reagiert sein Körper instinktiv. Die Reaktion ist schneller als der Verstand.

Der erste Schritt: Emotionen verstehen

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Ihr kleiner Sohn baut einen Lego-Turm. Sein Bruder kommt, schnappt sich ein Bauteil und rennt davon. Es folgen Geschrei, Tränen und Tritte.

Sehr oft erfolgt die heftige Reaktion, bevor das Kind überhaupt begriffen hat, was genau es eigentlich fühlt – ist es Kränkung, Wut oder Hilflosigkeit? Wenn Sie es später in einem ruhigen Moment fragen: „Was hat dich am meisten geärgert?“, hören Sie vielleicht: „Dass er meinen Turm kaputt gemacht hat.“ Und das ist bereits der Weg zur Selbsterkenntnis – der erste Schritt zu einer besseren Verhaltenssteuerung.

Nicht nur reagieren, sondern bewusst handeln

Wenn Kinder lernen, ihre Gefühle in Worte zu fassen, beginnen sie auch, diese zu regulieren.

Ein Beispiel: Im Kindergarten sieht ein kleines Mädchen, wie ihre beste Freundin mit einem anderen Kind spielt. Der erste Impuls ist, zu weinen oder beleidigt zu sein. Aber wenn ein Erwachsener nachfragt: – „Bist du gekränkt? Oder fühlst du dich alleingelassen?“, wird das Kind anfangen, nach Worten für sein Empfinden zu suchen. Und sobald es dieses benennen kann, kann es auch wählen, wie es darauf reagiert.

Kinder, die erkennen können, was in ihrem Inneren vorgeht, sind viel eher in der Lage zu entscheiden, wie sie sich verhalten wollen. Anstatt sofort auszurasten, können sie sagen: „Ich bin wütend. Lass mich kurz in Ruhe.“

Was hilft bei der Steuerung des eigenen Verhaltens?

  • Regelmäßige Gespräche über Gefühle – nicht nur in Konfliktsituationen, sondern ganz nebenbei im Alltag:
    • „Wie hast du dich gefühlt, als dein Eis heruntergefallen ist?“
    • „Bist du stolz darauf, dass du das Puzzle ganz alleine fertiggestellt hast?“
  • Spiegelnde Sätze, die das Empfinden validieren:
    • „Ich verstehe, dass du wütend bist. An deiner Stelle wäre ich das auch.“
    • „Es ist wirklich unangenehm, wenn man ständig unterbrochen wird.“
  • Bücher und Spiele über menschliche Emotionen – ein wunderbarer Weg für Kinder, sich an die Sprache der inneren Welt zu gewöhnen.
  • Das elterliche Vorbild. Wenn Erwachsene ihre eigenen Emotionen benennen und regulieren (anstatt sie zu unterdrücken oder zu explodieren), beginnen Kinder ganz natürlich, dies durch Beobachtung nachzuahmen.

Resilienz und Selbstregulation durch Spiel aufbauen

Ein Kind lernt nicht einfach durch Anweisungen, „sich gut zu benehmen“. Aber es kann liebevoll darin unterstützt werden, sich selbst kennenzulernen, seine Erlebnisse zu verstehen und seine Reaktionen zu steuern.

Die Spiel- und Lernmaterialien von Vivabook wurden genau für diesen Zweck entwickelt: um die emotionale Intelligenz, die Aufmerksamkeit und die Selbstregulation zu fördern – ganz ohne Druck und Belehrungen.

Unsere Bücher für Konzentration und Neurogymnastik sind mit viel Sorgfalt für die kindliche Psyche gestaltet und basieren auf der festen Überzeugung, dass jedes Kind achtsam und selbstbewusst heranwachsen kann.

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